Tempest

Arams Wacht

Die Ankunft

Nach einer mehrwöchigen Seereise bei sehr nassem Wetter erreichten die Gefährten die Insel, auf der sich Arams Wacht befinden sollte. Schon von weitem war eine hoch gelegene Burganlage zu sehen. Sie fanden die Überreste einer Anlegestelle nahe eines gestrandeten Schiffes und machten dort ihr Boot fest.
Nach einer ersten Rast verlor Unsinkbar keine weitere Zeit und begann, das gestrandete Schiff zu untersuchen. Im Inneren fand er ein Kettenhemd, das dauerhaft in Nebelschwaden gehüllt ist. Da er es aus naheliegenden Gründen nicht anziehen konnte, übergab er es später Gregorius.
Die vier übrigen Abenteurer sichteten währenddessen die unmittelbare Umgebung. Ylendirel stieß auf Überreste von Gebäuden. Gleich jenseits des Strandes begann ein ungewöhnlich dichter Wald. Nach kurzer Zeit folgten alle Unsinkbar in das Innere des Schiffs. Bald fand die Gruppe heraus, dass es sich um ein Grüwalder Schiff handelte, dass vor vielen Jahrzehnten hier gestrandet sein musste. Von der Besatzung war keine Spur mehr zu finden, Halvir stellte jedoch magische Anomalien fest.
Nach abgeschlossener Untersuchung des Schiffs machte sich die Gruppe auf, den Wald zu durchqueren um zur Burg zu gelangen. Unsinkbar und Ylendirel bahnten einen Weg durch das dichte Grün.
Nach einiger Zeit erreichten sie eine Lichtung, in dessen Mitte fremdartige große Blumen wuchsen. Während Ylendriel zur Vorsicht und Umrundung der Lichtung riet, ging Unsinkbar direkt dorthin, pflückte eine der Blumen befestigte sie an seiner Schulter.
Die Blumen schienen die Mitglieder der Gruppe in eine Art Trance zu versetzen und anzulocken, durch rasches Eingreifen kam es aber zu keinen ernsthaft gefährlichen Situationen.
Später am Tag ließen die Helden den Wald hinter sich und machten sich daran, die Klippe hinaufzusteigen, auf der Arams Wacht lag. Pox, von den Anstrengungen des Tages erschöpft, ließ sich von Unsinkbar tragen. Nach dem Aufstieg fand sich die Gruppe vor dem heruntergelassenen hölzernen Fallgitter von Arams Wacht wieder. Gregorius sprach ein Dankgebet an Vater Meer, die Elfen nutzten die Zeit zum Jagen. Sie stellten fest, dass die Eichhörnchen auffällig schwer zu töten waren. Nach dem Essen dämmerte es bereits und die Gruppe beschloss, die Burg ausgeruht am nächsten Tag zu betreten. Wie immer hielt Unsinkbar Nachtwache.

Am nächsten Morgen beschwor Halvir nützliche Sägen, mit denen es gelang, eine ausreichend große Öffnung in das Fallgitter zu sägen. Merkwürdigerweise wuchsen Pflanzen aus dem Gitter. Der Burghof war verlassen. Neben ein paar verrosteten Waffen und einem Vater Meer-Schrein gab es dort nichts, was Aufmerksamkeit verdient hätte. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass die Fenster der Burg durch braune Objekte verschlossen waren. Später stellte sich heraus, dass es sich um aus dem Stein gewachsene Lederhäute handelte.

Die Gefährten betraten das Innere der Burg und verschafften sich zuerst einen Überblick über die Räume im Erdgeschoss, sowie die Türme und das Torhaus. Das Bild, dass die Burg lange verlassen war, verfestigte sich.
In einem kleinen Raum, der scheinbar als Schreibraum des Kommandanten gedient hatte, bemerkten die Abenteuer ungewöhnlich viele Käfer und schwere Schritte erklangen. Im Gang stießen sie auf eine Gestalt, deren Gesicht von einem metallischen Glanz verborgen war. Ihr Körper war von Lederlappen bedeckt und nur entfernt menschlich. Der Versuch zur Kommunikation mit dem Wesen scheiterte. Die Helden begaben sich erneut in den Burghof, die Kreatur folgte ihnen jedoch nicht.

So gut es ging wichen sie der Kreatur bei der weiteren Erkundung der Burg aus, sie ließ sich aber selbst von fest verriegelten Türen nicht aufhalten.
Als Halvir einen Stein der Wand verschob, entdeckte er dahinter lebendiges Fleisch und Augen.
Im Küchenbereich der Burg stießen die Gefährten auf Lebensmittel, die frisch und essbar wirkten. Pox nutze die Gelegenheit um sich ein Sandwich zuzubereiten.
Im ersten Obergeschoss fanden die Gefährten einen großen Spiegel und bemerkten schnell, dass er nicht sie selbst oder die Umgebung widerspiegelte, sondern die Räume eines barocken Märchenschlosses. Durch eine Tür auf einen Balkon fiel Sonnenlicht in den Raum. Die Steine der Wände waren teilweise aus ihren Plätzen gefallen. Überall waren Fleisch und Augen an den Wänden zu sehen.
Der Stampfer folgte den Helden weiterhin. Einer Eingebung folgend richteten die Helden den Spiegel auf den sie verfolgenden Stampfer. Das Licht ließ ihn qualmen und zwang ihn zur Umkehr.
In einer Truhe desselben Raumes fanden die Gefährten lebende, körperlose Köpfe. Nachdem der erste Schrecken überwunden war, stellten sie fest, dass die Köpfe zwar lebendig, aber hoffnungslos dem Wahnsinn verfallen waren. Pox nahm den Kopf des Kommandanten an sich, Ylendriel einen weiteren.

Einen Raum weiter erwarteten zwei weitere Schreckensgestallten die Helden. Sie ähnelten dem Stampfer, waren aber nicht von Käfern umgeben und etwas kleiner. Die Helden konnten sie besiegen und sahen, wie sich metallische Spinnen von den Körpern lösten und davon rannten. Die Verfolgung der Spinnen und weitere Erkundung der Räume führten in eine Bibliothek, ein Alchemielabor und einen Raum, in dem Tentakel von der Decke hingen.

Es blieb nicht viel Zeit, bis der Stampfer sich seinen Weg durch einen anderen Eingang des Tentakelraumes auf die Helden zu bahnte. Sie zogen sich zunächst einen Raum zurück, stellten dann aber fest, dass sechs weitere der kleineren Exemplare aus Richtung der Treppe auf sie zukamen.
Mit viel Mut und vor Allem durch per Spiegel reflektiertes Licht konnte die Gruppe alle Feinde besiegen.

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Ylendriel

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