Tempest

Die Nacht, in der Ann Thuram brannte

Eines Elfen ignorierte Warnung

Die Helden steuerten auf Ann Thuram zu. Noch bevor sie die Stadt erreicht hatten, warnte Ylendriel Gregorius davor, sich mit Würdenträgern der Stadt anzulegen.

Unsinkbar steuerte das Boot in den Vater Meer-Tempel. Der Hammer aus Arams Wacht blieb aufgrund seiner Unhandlichkeit an Bord, während die Gruppe empfangen wurde. Bald trafen die Helden auf einen Priester, der sehr an ihrer Herkunft, insbesondere von Gregorius und Unsinkbar, interessiert war. Unsinkbar erkannte der Priester sofort als Wächter, war aber über seine Fähigkeit, zu sprechen, erstaunt. Der Priester sprach offen davon, die Neuankömmlinge nicht gehen zu lassen, wobei sein Augenmerk weiterhin auf Gregorius und Unsinkbar lag. Sechs Bewaffnete tauchten auf und verliehen seiner Forderung Nachdruck.

Ylendriel und Pox sahen keinen Grund zu bleiben und begaben sich aus dem Tempel hinaus in die Stadt. Halvir und Kar folgten Gregorius und Unsinkbar, während sie abgeführt wurden. In ein Gebäude nicht weit entfernt ließ man sie allerdings nicht ein und führte nur Gregorius und Unsinkbar in einen kargen Raum, wo sie eingesperrt wurden. Dort warteten die beiden eine lange Zeit, ohne dass etwas passierte.

Unterdessen speisten Ylendriel und Pox in einer guten Taverne. Ylendriel erfuhr, dass man sich seit einigen Tagen davon erzählte, dass Vater Meer in Fleisch und Blut in der Stadt erschienen sei und eine Frau einen heiligen Speer erhalten habe. Der Speer befände sich im Tempel, die Frau selbst sei seitdem verschwunden.

Unsinkbar und Gregorius wurden ungeduldig und wünschten, nicht länger festgehalten zu werden. Unsinkbar klopfte mit steigendem Krafteinsatz von innen gegen die Tür. Die Wache davor öffnete nicht, bekam aber Verstärkung in Form von weiteren Bewaffneten, die sich vor der Tür aufbauten. Den Ausbruch vorbereitend hüllte Gregorius Unsinkbar und sich selbst in grüne Flammen ein.
Als weiterhin niemand die Tür öffnete, rannte Unsinkbar sie ein. Zwei Wachen wurden durch die Tür zu Boden geschickt. Ohne stehen zu bleiben schlug Unsinkbar mit der Tür um sich und tötete eine Wache durch einen Treffer am Kopf unbeabsichtigt. Gregorius bekam davon in der Eile des Ausbruchs nichts mit. Von weiteren Wachen verfolgt rannten die beiden aus dem Gebäude, wo Halvir noch wartete. Zu dritt flohen sie und konnten die Verfolger in einer Seitengasse abhängen. Schnell schilderte Gregorius, was passiert war, was zu der Überlegung führte, was nun zu tun sei. Gregorius beschloss, sich der Priesterschaft zu stellen. So machten sie sich auf den Weg zurück zum Tempel.

Die aufgeregten Rufe der Bürger erreichten auch die Taverne, wo Ylendriel und Pox sich noch immer aufhielten. Die Bürger riefen, dass Dämonen in der Stadt und bereits hunderte getötet worden wären.
Ylendriel ahnte nichts Gutes und machte sich sofort auf um nachzusehen, was passiert war.

Die Spur von aufgeregten Bürgern und Dämonensichtungen führte Ylendriel bis zum Tempel. Dort in einer Menschenmenge fand er Halvir. Gregorius und Unsinkbar ließen sich gerade einmal mehr gefangen nehmen. Wächter von Ann Thuram trugen beide in das Hauptgebäude in der Stadtmitte, das einer Burg glich.

Einige Zeit später wurden sie dort verhört. Ein Vertreter der Stadt ließ sich zeigen, dass Gregorius Wunder erbitten konnte und verlangte Auskunft, wie Unsinkbar erschaffen wurde. Bis zu einem gewissen Grad zeigte sich Gregorius kooperativ und erlangte so zumindest seine Vater Meer-Flasche zurück. Alles andere, was die beiden bei sich getragen hatten, hatte man ihnen genommen.

Draußen vor der Burg überlegten die Elfen, was nun zu tun sei. Sie beschlossen, den Wachwechsel in der Burg abzuwarten. Kar und Pox hatten sie schon seit Stunden nicht mehr gesehen.

Pox suchte unterdessen eine Taverne von zweifelhaftem Ruf im Hafenviertel auf. Neben einigen unlauteren Geschäften heuerte er dort einige Rohlinge an, die für Tumult und Feuer in der Stadt sorgen sollten, damit er unbehelligt in die Burg eindringen können würde.

Ylendriel suchte eine Boterei auf uns schickte zwei Boten zu Militärs um sie über den Schatz auf Arams Wacht in Kenntnis zu setzen.

Halvir fertigte sich eine steinerne Maske. Er plante, bei Wachwechsel vor der Burg eine Wache zu befragen um mehr über den Verbleib von Gregorius und Unsinkbar zu erfahren.

Noch bevor es zum Wachwechsel kam warteten die Elfen wieder gemeinsam vor der Burg auf den richtigen Moment. Es kam allerdings anders, als erneut Schreie durch die Straßen halten und von Dämonen kündeten. Sehr schnell änderten die Rufe sich zu Feueralarmrufen. Eilig strömten Wachen aus der Burg zum Ursprung der Schreie.

Die Elfen nutzen die Verwirrung um entgegen dem ursprünglichen Plan in die Burg einzudringen. Halvir beschwor eine geheime Tür in die Mauer hinein. So gelangten sie ins Innere und erlangten dort eine spärliche Tarnung.

Der Weg führte die Elfen in den Keller, da sie dort den Kerker vermuteten. Ein Soldat begegnete ihnen und fragte, wo sich ein bestimmter Sergeant aufhielt. Sie erwiderten, dass er am Haupteingang sei.
In einer Wachkammer wachten vier Soldaten. Mit entschlossenen Worten schickten die Elfen sie ebenfalls auf Befehl des Sergeants zum Haupteingang. An der Wand hing ein Schlüsselbund für die dahinterliegenden Zellen.

Unterdessen kletterten Pox und Kar unabhängig voneinander über das Dach der Burg ins Innere. In einem Raum im Obergeschoss traf Pox auf den Ersten Magus Vorm. Ohne Umschweife kam es zum Kampf. Der Goblin unterlag dem Magier und ging zu Boden. Dann kam auch Kar in den Raum und griff den Magier mit mäßigem Erfolg an. Der Magier ließ schlußendlich einen Schemel explodieren, dessen Splitter auch Kar zu Boden rissen. Die Explosion war in der ganzen Burg zu hören.

Halvir und Ylendriel hatten Gregorius und Unsinkbar mittlerweile befreit und befanden sich auf dem Rückweg aus dem Keller, als sie die Explosion hörten, gingen dem Geräusch aber nicht nach. Sie wussten nichts davon, dass Pox und Kar einige Stockwerke über ihnen lagen und der Gnade des Magiers ausgeliefert waren.

Durch Halvirs Tür verließen die Elfen, Gregorius und Unsinkbar die Burg. Noch immer herrschte Chaos in den Straßen und das Feuer wütete weiterhin. Ylendriel beschloss als erster, bei den Löscharbeiten zu helfen. Schnell willigten auch die anderen ein, ihm zur Hand zu gehen.

Gregorius bat Vater Meer zunächst um kalten Nebel um das Feuer einzudämmen, der Nebel hatte aber nicht die gewünschte Wirkung. In einem verzweifelten Gebet wandte sich Gregorius erneut an Vater Meer und bat um ein Wunder, das das Feuer löschen konnte. Bereitwillig würde er für immer auf einen Segen des Vaters verzichten, wenn nur das Feuer gelöscht wurde. Daraufhin begann es zu regnen und es gelang, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Die Vier verließen nun Stadt und suchten sich eine Herberge in sicherer Entfernung zur Stadt, da drei von ihnen müde und erschöpft waren.

Pox und Kar kamen angekettet in einer Kerkerzelle, beraubt um ihren Besitz, wieder zu sich. Zwar konnten sie sich von den Fesseln lösen, aber vorerst nicht aus der Zelle entkommen.

Am nächsten Morgen überlegten die Helden in der Herberge, wie es weitergehen konnte. Ylendriel und Gregorius sahen beide kaum Auswege aus der misslichen Lage, in der sie sich befanden und vertraten unterschiedliche Meinungen darüber, wie es mit ihnen selbst und der Kriegsführung Ann Thurams weitergehen sollte. Halvir dagegen präsentierte schon verschiedene Handlungsalternativen.

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Ylendriel

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