Geschichte Tars

Mein Name ist Dorian Westwind und ich habe die letzten zwei Jahrzehnte meines Lebens auf die Mission verwandt eine vollständige Geschichte unserer Welt niederzuschreiben.
Ich bin stolz hiermit mein Werk zeigen zu dürfen:

Das Zeitalter des Aufbruchs

Die zivilisierte Geschichte Tars beginnt mit dem Erfindungsreichtum der Menschen, die sich mutig auf die stürmischen Wasser wagten. Ihre angestammte Heimat besaß nicht genug Schätze und Ressourcen, um das Potential der Menschen auzuschöpfen. Wider jeder Gefahr und jedem Rückschlag kolonisieren und erforschen sie ihren Teil Tars.
Fortschritte in der Lagerung von Nahrung erlaubt ihnen immer weiter hinauszufahren. Diese Fortschritte erlauben dem sogenannten Rat der Magister ein Schiff auszurüsten und auf der Suche nach dem Ursprung der Menschen zu suchen. Die Drakensang bricht auf und soll für viele hundert Spannen nicht mehr gesehen werden.
Eine Randnotiz der Geschichte stellt der mittlerweile in Vergessenheit geratene und erloschene Kult von Xak’xerax dar: Unerklärlichweise fanden sich an vielen Orten gleichzeitig Diener dieses Kultes zusammen und predigten gegen die Schifffahrt. Verständlicherweise wurden sie ausgelacht.
Die dominierende Art und Weise auf der See schnell eine militärische Entscheidung herbeizuführen bestand im Rammen des Gegners, daher lassen sich die ältesten der wandernen Inseln noch in diese Zeit zurückverfolgen.

Das Zeitalter der Zusammenkunft

Im Zeitalter des Aufbruchs waren die Menschen bereits den Elfen, den Zwergen und den Goblins begegnet, allerdings waren aus diesen Begegnungen keine tieferen Beziehungen erwachsen, zu fremd waren die Völker sich noch.
Dies sollte sich nun ändern: Die Welt wurde kleiner und alle rückten näher zusammen. Von den Goblins aus verbreitete sich Koverex, eine Substanz deren Vorzüge nicht zu bestreiten sind. Die zwergische Bauweise fand glücklicherweise viele Nachahmer. Viele der Gebäude und Schöpfungen dürfen wir heute immer noch bewundern. Die größten dieser Wunder sind die Brücken von Kor’arak, die Navak mit ihren Nachbarinseln verbinden.
Die Geschichte der elfischen Zivilisation stand von Anfang an unter düsteren Gezeiten, brannte ihre prächtige Stadt Uvath ab. Geschichten besagen, das die elfischen Meisterschmiede versuchten tiefere Geheimnisse der Metalle zu ergründen und scheiterten dabei. Die Elfen haben seitdem die Ruinen nicht mehr betreten.
In dieses Zeitalter fällt auch die Geburt des größten Schandflecks der Menschen: Der Bestien von Grühwald. Diese Monster in menschlicher Gestalt sind besessen von ihrer eingebildeten Überlegenheit und begannen hier ihren Auslöschungsfeldzug gegen alle anderen Bewohner Tars. Ihrem schrecklichen Feuer und anderen grausamen Waffen sind seitdem viele Inseln und Völker zum Opfer gefallen.
Im Angesicht dieser Bedrohung schlossen sich Teile des Volkes der Goblins und der Zwerge zu einem Bund zusammen. Dieser Bund der Ro’ver’ak besteht dank ihres Erfindungreichtums bis in die heutigen Tage.
Die edlen Priester AnnThorams schufen, um der Gefahr der Grühwalder Einhalt zu gebieten, die heiligen Verteidiger. Diese wachsamen Diener AnnThorams sind keine Kreaturen des Fleisches und haben, auch wenn ihre Zahl mit den Spannen schwand, unermüdlich über AmThoram gewacht. Dieses Wunder zeigt die heilige Bedeutung AnnThorams.
Ich habe vereinzelnte Hinweise darauf gefunden, das im Zeitalter der Zusammenkunft zum allerersten Mal Marodeure unbekannten Herkunft auf den Wassern gesehen wurden. Ihre Gestalt wird als bepelzt beschrieben, mit einem spitzen Gesicht und einem langen, nacktem Schwanz. Niemand weiß woher sie kommen und auch heute noch sprechen die Seefahrer über diese Gestalten nur flüsternd.
Der sich abzeichnende Krieg sollte noch einmal verschoben werden, eine eisige Kälte legte sich für viele Spannen über Tar und viel Wasser gefror. Niemand der über diese leblosen Flächen reiste erreichte jemals sein Ziel. In AnnThoram tauchte in dieser Zeit ein Vertreter eines unbekannten Volkes auf. Man nannte ihn einen Eiself, aufgrund seiner Ähnlichkeit zur elfischen Art und wegen seiner bleichen bis weißen Haut. Über sein weiteres Schicksal nach der großen Kälte ist nichts bekannt.
Die Regel der Druiden keinen Schwerter zu nutzen wurde auf einem Kovent in diesem Zeitalter getroffen.

Das Zeitalter des Aufstiegs von Vater Meer

Nachdem sich die große Kälte gelegt hatte, zogen von AnnThoram die Paladine Vater Meers aus, um Recht und Ordnung in Tar wiederherzustellen. Ihre Selbstlosigkeit, ihre Ehre und ihre Frömmigkeit war Vorbild für viele und mit ihnen und ihrem heiligem Beispiel verbreitete sich der Glauben an Vater Meer über Tar. Vater Meer, Bewahrer, Herr und Hüter des Meeres und Wassers und des Lebens. All die Völker sind seine Kindern. Die die sich gegen ihn stellen erfahren seinen Zorn.
Aus dieser Zeit rühren unsere heiligen Regeln: Jeder Akt die Früchte des Meeres zu ernten, ist ein heiliger Akt und benötigt seinen Segen. Wer schiffbrüchig ist, hat sich gegen ihn versündigt und wird seiner Gnade übergeben. Wer angeklagt ist kann sich freiwillig seiner Gnade übergeben um seine Schuld oder Unschuld zu bestimmen. Die Fey, Geister und Bewohner von Stein, Wasser, Blut, Knochen, Holz und allem Anderen sind seine Boten und daher in höchsten Ehren zu halten.
Ich habe in meinen Studien ein Detail aufgetan, welches kein Priester AnnThorams jemals freiwillig bestätigen würde: Eine kleine Sekte Vater Meers bildete sich, die das Leben geradezu manisch verehrten. Sie versuchten die Grenzen des Lebens zu bezwingen und den Tod unter die Herrschaft des Lebens zu bringen.
In diesem Zeitalter verlieren sich die Spuren des Kultes von Xak’xerax, ich gehe davon aus, das er hier sein Ende fand.
Seeleute flüstern, das im Zeitalter des Aufstiegs Würmer das Meer durchstriffen und Schiffe fraßen. Das erscheint mir als Seemannsgarn und ich erwähne es nur der Vollständigkeit.

Der große Krieg

Ich möchte garnicht auf den Krieg eingehen, ich bin mir sicher, das der Leser mit dem größten Thema unserer Zeit entweder wohlvertraut ist, oder weiß wo er genaue Beschreibungen der militärischen Züge erhalten kann.
Ich möchte auf die Ereignisse und Entwicklungen eingehen die häufig vergessen werden, die unser Zeitalter aber ebenso sehr prägen, wir Eroberungen und Schlachtzüge.
Tatsache ist das sich der Abschaum von Grühwald und AnnThoram anfangs dieser Hundertspanne zu den beiden großen Mächten entwickelt hatten. Grühwald durch gnadenlose Unterwerfung und AnnThoram durch heiliges Vorbild. Die Goblins von Kezan sollten bis heute neutral bleiben. Es geht unglücklicherweise nicht mit ihnen, aber auch nicht ohne sie.
Zwei Ereignisse bestimmen in diesem Krieg wesentlich unser Zeitalter: Die Ankunft der Orks und die Vernichtung des Elfenreiches.
Die Orks landeten in der Bucht von Adoran unter ihrem Anführer Haramm vom Donner. Woher sind kommen ist immer noch ungeklärt, auch wenn viele Expeditionen ausgerüstet und losgeschickt haben, um das zu ergründen. Vielleicht gibt es noch Land innerhalb der Nebelberge.
Um ihre Ankunft in der neuen Welt zu erleichtern, da Haramm sah das sie zu unterschiedlich waren, sorgte er dafür, das sie in die Lehre der hier vertretenen Völker gegeben wurden um sie zu zivilisieren. Einige Anhänger der alten Wege unter den Orks waren uneinsichtig und sprachen von ihrem unbekannten Gott, der alles ins Verderben stürzen sollte. Als Mahnmal für andere mussten sie bedauerlichweise hingerichtet werden, um diese Ketzerei einzudämmen.
Ebenso bedauerlich war es, das Grühwald im Zuge des Krieges Orks versklavte und in das Herz Grühwalds brachten. Und als kannte die Häresie Grühwalds keine Grenzen zeugte sie mit den Orks Nachkommen. Sie wiederholten dieses Experiment später auch mit anderen bedauerlichen Unterworfenen und nahmen die Bastarde aus diesen Verbindungen in ihre Gesellschaft auf.
Das zweite bestimmende Ereignis unserer Zeit ist die Vernichtung des Elfenreichs durch die Grühwalder. Ihre angestammten Inseln wurden zu leblosen Wüsten und sie in alle Winde zerstreut. Diese Schlag hat die Elfen zu einem harten Volk werden lassen. Aus ihrer Mitte bildeten sich zum Beispiel die A’Kandir, Jäger der Bastarde aus Grühwald. Einige Orks die erfolgreich zivilisiert wurden bildeten zusammen mit Elfen Schwurgemeinschaften die auszogen die Ketten der Unfreien zu zerschlagen.
Die grühwaldischen Bastarde bildeten ihre eigene Widerstandsgruppe: die Ant’A’Kandir -“gegen A’Kandir” und jagen die letzten Elfen.
Der Untergang der Elfen als Macht sorgt dafür, das sehr viel Geld für elfische Gegenstände von den alten Stätten ihres Wirkens bezahlt werden.
Es mag sich hier um ein Werk der Geschichte handeln, aber ein aktuelles Ereignis kann ich nicht unterschlagen, hat es doch das Potential unsere Zeit fundamental zu verändern.
Die Drakensang, vor hunderten von Spannen losgeschickt, ist zurückgekehrt. Es liegt im Hafen von Arams Grab. Die Besatzung behauptet sie wären die Nachkommen der ursprünglichen Besatzung und man berichtet mir sie hätten ein merkwürdiges Artefakt mitgebracht, über das sie nicht reden wollen. Leider war ich nicht in der Lage weitere Informationen darüber zu erhalten.

Geschichte Tars

Tempest CottonCthulhu