Tempest

Arams Wacht 3

Die Tiefen

Erschöpft und mit prall gefüllten Goldbeuteln zogen die Helden sich in den Tempel zurück um zu rasten. Am nächsten Morgen setzten sie die Erkundung des Kellergeschosses fort.
In einer Kammer nahe des Tempels fanden sie hinter einer Lederhautwand einen Torso, wenig später einen Raum voller lebendiger Köpfe.
Hinter ihnen begann sich ein neuer Käferschwarm zu sammeln. Die Helden flohen um in die Sicherheit des Tempels zurückkehren zu können, doch Pox trödelte und wurde von den Käfern überwältigt. Vor dem Eingang zum Tempel erwartete eine riesige, mit Knochenplatten versehene Monstrosität der Gruppe. Furchtlos stürmte Unsinkbar ihr entgegen um seinen Gefährten den Zugang zum Tempel zu ermöglichen. Gregorius rettete durch eine selbstlose Tat Pox vor den Käfermassen und brachte ihn ebenfalls in den Tempel. Die Monstrosität folgte dorthin nicht und wurde aus sicherer Entfernung von Ylendriel getötet.
Bei der Betrachtung von Pox fiel Gregorius auf, dass der Goblin animalistische Züge angenommen hatte. Ylendriel hielt Pox einen Moment lang für einen Grüling und hätte beinah das Schwert sprechen lassen, doch Pox versicherte, nicht mit Grüwald im Bund zu stehen. Gregorius drängte Pox darauf, endlich alle seine Geheimnisse preis zu geben, doch Pox versuchte weiterhin, den Fragen auszuweichen.
Halvir wirkte daraufhin einen Zauber, der ihm die Natur von Pox und der Umgebung offenbaren sollte. Er stellte fest, dass Pox mit Naturmagie und etwas unbekanntem verbunden ist. Außerdem stellte sich die leuchtende Kugel als gefangener Elementar heraus, dessen kraft langsam aber stetig entzogen wurde. Ylendriels Geflecht aus silbernem Draht erkannte Halvir als Teil von etwas Größerem.

Mit den neuen Erkenntnissen setzte die Gruppe den Weg durch den Keller fort. Eine Stelle war eingestürzt und würde sich auch mit langer und anstrengender Arbeit nicht betreten lassen. Die Gefährten fanden einen Ritualraum und einen alten Aufzug in größere Tiefe, der aber nicht mehr funktionierte.

Die Helden banden alle ihre Seile zusammen um eine Laterne durch ein von Halvir geschaffenes Loch im Fahrstuhl in die Tiefe zu lassen, die Laterne erreichte jedoch nicht den Boden.
Dies wiederholten sie an einer Seilwinde in einem anderen Raum. In der Tiefe entdeckten sie ein Zwischengeschoss und sehr weit unten den Boden. Einer nach dem anderen kletterten die Abenteurer das Seil hinunter, bis alle im Zwischengeschoss angekommen waren. Das Zwischengeschoss umfasste viele Räume und Gänge, die alle mit zwergischer Gründlichkeit leergeräumt waren.
Die Helden kletterten das Seil weiter hinab. Die zwergischen Strukturen wichen einer riesigen Höhlenlandschaft. Am Ende eines weitläufigen Canyons war die Fortsetzung des Weges nur kriechend durch einen unebenen Gang möglich. Mit Mühe kam die Gruppe voran und fand einen Weg bis unter den Fahrstuhl, der sich auch von unten nicht bedienen ließ. Ein kleines Gebäude in der Nähe bot einen Rastplatz. Hier kam Gregorius auf die Idee, mit der blauen Kugel zu reden und durch Halvirs Hilfe gelang es ihm tatsächlich, in eingeschränkter Weise mit dem Elementar zu sprechen. Der Elementar sagte, dass es möglich wäre, ihn zu befreien und dass er zum Meer gebracht werden müsste.

Nach einer Rast folgten die Helden einer Schleifspur tiefer in die Höhlenwelt. Die Spur endete an einem Durchgang inmitten einer riesigen, spiegelglatten Wand aus unbekanntem Material. Dahinter führte ein Gang die Helden zu einem Raum in der Form einer großen Kugel. Während vier von ihnen noch diskutierten, wie die andere Seite zu erreichen wäre, sprang Pox hinein, wurde aber von fremden Kräften in den Mittelpunkt der Kugel gezogen. Von dort aus konnte er sich zur anderen Seite bewegen. Die übrigen Helden folgten ihm. Der Gang setzte sich fort und führte nach einer Weile zu einer weiteren Kugel, deren Rand aber nicht glatt, sondern von einem Relief durchzogen war. Es gab keinen Weg, der aus der Kugel wieder hinaus führte. Pox sprang wiederum in die Mitte der Kugel und wurde zum Mittelpunkt gezogen, konnte sich von dort aber nicht wegbewegen. Gregorius, Halvir und Unsinkbar folgten ihm. Ylendriel blieb am Eingang zurück, als die vier anderen für kurze Zeit verschwanden. Währenddessen schwebte eine große Wasserkugel in der Mitte des Raumes.

Die Verschwundenen fanden sich schwebend über einer fremdartigen Landschaft wieder, wo sie schreckliche Dinge sahen. Es kam ihnen vor, wie Stunden, bis sie wieder in dem Kugelraum waren und wieder auf Ylendriel trafen. Gregorius und Unsinkbar gerieten in eine kurze theologische Auseinandersetzung über das Gesehend, dann machte sich die Gruppe auf den Rückweg nach oben, überzeugt, dass es in den Höhlen nichts mehr zu entdecken gab.
Unter der Führung von Unsinkbar fanden alle den Weg und kletterten am Seil zurück in den Zwergenkeller. Dort angekommen begaben sie sich zur nächsten Rast in den Schrein im Burghof. Der Stampfer war einmal mehr wieder lebendig und verfolgte die Helden, betrat den Schrein aber nicht und stellte so für den Moment keine Gefahr dar.

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Ylendriel

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